Women & Work – Living in Work – Multiple Circumstance

12.6 – 10.7.2016 | Frauenmuseum Bonn

Xiong Lijun - On the Road, 100x100 cm, 2014, Frauenmuseum Bonn

Der Slogan „Frauen die Hälfte des Himmels“ stammt aus dem Jahr 1949, der Zeit der chinesischen Frauenbefreiung. Dies war die offizielle Erklärung vom Staat und nicht der, der Frauen. Eine enorme Veränderungen hat sich aufgrund des Wachstums der letzten 60 Jahre in China, vollzogen. Die Künstlerinnen der Ausstellung „Leben und arbeiten – mutiple Lebenslagen“ wurden zu verschiedenen Zeiten geboren. Die klaren Grenzen zwischen ihrem Leben und ihrem Arbeiten sind verschwunden. Daher reflektieren ihre Werke ihr inneres Selbst sowie die sozialen Belangen auf unterschiedlichster Art und Weise.

Multiple Lebenslagen“ findet als Parallelausstellung im Rahmen von „Work & Women“ statt. Vier chinesische Künstlerinnen aus drei Generationen haben sich dem Thema genähert, aus den 60er, 80er und 90er Jahren:

Xiong Wei (*1965)
sieht sich als konzeptionelle Malerin, ihre Vorbilder sind der ehrwürdige chinesische Maler und Einsiedler Ni Zan und der Amerikaner Marc Rothko.
Xiong Lijun (*1975)
packt gesellschaftliche Vorgänge und Verrücktheiten in ihren Collagen zusammen, eine reiche Farb- und Formenwelt.
YANG LIU (*1982)
Magisches Licht und eine auf Grautöne reduzierte Farbskala bestimmen die Bilder von Yang Liu. Ihre Portraits können geradezu verfolgen durch die Betonung der Augen.
KANG NI(*1983)
beobachtet die Pflanzen, ihre Struktur und Überleben in verschiedenen Bauten, sie setzt die Pflanzen in Beziehung zu Architektur, die sich mit den Pflanzen verbindet.
Text: Frauenmuseum Bonn | Foto: Frauenmuseum Bonn
Externer Link: Frauenmuseum Bonn
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