Jopie Huisman (1922-2000) – Hommage an das einfache Leben

25.6.17 – 7.1.18 | Museum Kunst der Westküste

Erstmals außerhalb der Niederlande wird die künstlerische Arbeit des friesischen Malers Jopie Huisman (1922-2000) präsentiert.

Erstmals außerhalb der Niederlande wird die künstlerische Arbeit des friesischen Malers Jopie Huisman (1922-2000) präsentiert. Seine realistischen, anrührenden Gemälde und Zeichnungen sind Zeugnisse des einfachen Lebens. Huisman, zugleich Lumpen- und Altmetallhändler, wurde als Autodidakt bereits zu Lebzeiten zur Legende und erlangte in den Niederlanden große Berühmtheit. In seiner Heimatstadt Workum ist ihm ein eigenes Museum gewidmet. Seine Bilder von Schuhen, Lumpen oder Puppen galten ihm gleichsam als Porträts seiner Mitmenschen, denen er Würde und Bildwürde zusprechen wollte. Damit schuf er eine Hommage an das einfache Leben der Friesen, ihre Landschaft und Kultur. Die Werke, die oftmals den Blick auf Absurditäten des menschlichen Zusammenlebens richten, berühren dabei durchaus existenzielle Fragen und sind mit einer Botschaft versehen, die von der Barmherzigkeit als etwas universell und zeitlos Menschlichem erzählt. Die Ausstellung präsentiert Werke aus dem Jopie Huisman Museum, Workum, ebenso wie solche aus einer Schweizer Privatsammlung. Sie entsteht in Kooperation mit dem Jopie Huisman Museum, Workum (NL). Zur Ausstellung erscheint ein Katalog in deutscher, englischer, niederländischer und friesischer Sprache.

 

Text: Museum Kunst der Westküste | Foto: Museum Kunst der Westküste
Externer Link: Museum Kunst der Westküste

 

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