Symposium / Genius Loci Talk am 12.8.2017

Gestalten mit Licht – Medienkunst und Digitalisierung im öffentlichen Raum

In den vergangenen fünf Jahren „Genius Loci Weimar“ haben die Bilder an Weimars Hauswänden ihre Sprache gesprochen, haben angeregt, irritiert, die Routine der Kleinstadt gestört. Nun wollen Veranstalter und Fachleute bei einem international besetzten Symposium erstmals miteinander ins Gespräch kommen. Sie werfen einen Blick zurück, tauschen Erfahrungen aus und beleuchten die neue, rasant wachsende junge Kunstform des Videomappings. Handelt es sich hierbei um einen Eventtrend, ein Marketing-Instrument für Städte, um auch zunehmend junge Touristen zu locken oder um eine neue Herausforderung für Künstler, Kuratoren, Architekten, Eventmanager und Stadtplaner?
Am 12. August, dem Festival-Samstag, lädt Festival-Chef Hendrik Wendler in das Weimarer Lichthauskino zu diesem eintägigen Symposium ein, bei dem internationale Experten zu den Themen Lichtkunst, Videomapping und Medienarchitektur referieren und diskutieren wollen. Das Symposium beginnt um 10 Uhr und endet um 16 Uhr. Es verbindet zwei große Themenblöcke: „Lichtkunstfestivals: Überblick und Ausblick“ und „Kunst und Stadtbild: Perspektiven“

PART 1 – LICHTKUNSTFESTIVALS: ÜBERBLICK & AUSBLICK 
10.00 – 12.30 Uhr
Es referieren Experten zu folgenden Themen:

Hendrik Wendler | Genius Loci Weimar im Review: Kontext, Konzept und Entwicklung
Organisation und Kuration GLW

Christiane Riedel (Geschäftsführerin Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe | Schlosslichtspiele Karlsruhe: Medienkunst vom Museum in den öffentlichen Raum tragen| Geschäftsführender Vorstand ZKM Karlsruhe

André Störr (Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft)|Genius Loci Weimar : Der verschlungene Weg von der Kunst zur Wirtschaft

Im Anschluß findet eine Podiumsdiskussion mit Kathleen Schröter | Head of Marketing & Communications | Fraunhofer HHI statt: Wie erklärt sich das Phänomen der rasant wachsenden Anzahl von Lichtkunstfestivals in deutschen Städten? Was sind die Herausforderungen in der Entwicklung des Formates? Welche Perspektiven bieten sich dem Format?

MITTAGSPAUSE

PART 2 – KUNST UND STADTBILD: PERSPEKTIVEN
13.30 – 16.00 Uhr

Am Nachmittag kommen zwei Juroren des Festivals „Genius Loci Weimar“ sowie der Lichtdesigner Anuj Gala zu Wort:
Laszlo Bordos & Romain Tardy | Bringing bright light to the world: recent works and performances
Pioneer of 3D Mapping | Avant-Garde of Videomapping | Jury GLW

Thorsten Bauer | Videomapping und Digitalisierung des öffentlichen Raumes | Jury GLW | Urbanscreen

Anuj Gala | Media architectures weltweit – Überblick einer globalen Entwicklung
Lichtdesigner | Medienarchitekt | PLDC Speaker

Im Anschluß findet eine Podiumsdiskussion mit Kathleen Schröter | Head of Marketing & Communications | Fraunhofer HHI statt: Videomapping und digitale Revolution – ein kultureller Ausdruck eines globalen Megatrends? Ist Videomapping Vorbote einer digitalen Stadt der Zukunft? Was können andere Genres wie Architektur, Städteplanung, Werbeindustrie vom Videomapping lernen?
Die Teilnahme am Genius Loci Talk ist begrenzt. Interessenten können sich auf der folgenden Web-Adresse gerne anmelden. Die Teilnahmegebühr von 150 € enthält die Teilnahme am Symposium, die Tagesunterlagen, die Pausenbewirtung sowie ein Mittagsbuffett. Mehr Information zum Angebot finden Sie auf unserer Homepage www.genius-loci-weimar.org.

Über Mathias Fritzsche 78 Artikel
Ein Thema jagt das nächste: Der Wochengipfel hält ein oder zwei Themen fest und bringt sie in Erinnerung. Was war vergangene Woche so wichtig, dass man Schnappatmung bekam und ist diese Woche dennoch schon vergessen? Oder über welche Nachricht hat man sich so gefreut, dass man auf den Balkon ging und die Nachricht für die ganze Welt in den Abendhimmel geschrien hat?

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