Galerie EIGEN + ART: David Schnell

7.9. – 4.11.2017 | Galerie EIGEN + ART, Köln

David Schnell, Licht, 2017. Courtesy Galerie EIGEN + ART, Leipzig/Berlin.

 

von Stefan Simon //


Wie kann eine statische Architektur oder eine menschenleere Landschaft in Bewegung geraten?
David Schnell macht es vor. Das Naturvorbild erscheint in seinen teils großformatigen Malereien stets in einer rhythmischen Dynamik. Ob sich ein Farbregen über die Bilder zu ergießen scheint oder diese wie in einem kubistischen Gemälde zersplittern, der Meisterschüler von Arno Rink beherrscht die Prinzipien der malerischen Umsetzung eines materiellen Bewegungsprozesses, der Analyse und Synthese verbindet. Für den Betrachter bedeutet das im idealen Fall, dass er nicht passiv vor einem an der Wand hängenden Bild steht, sondern durch den stetigen Perspektivenwechsel und durch die Nah- und Fernwirkungen den Schaffensprozess ansatzweise nachempfinden kann. Dabei bedient sich der Künstler bei seinen facettenreichern Lichtbrechungen und stark perspektivischen Ansichten bildnerischer Elemente der Renaissance, des Impressionismus, des Kubismus, des Futurismus, aber auch der Pixelwelt der Computerspiele und setzt sie souverän in seinen zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion changierenden Bildern um.

 

Text aus der kunst:art 57

 

David Schnell

7.9. – 4.11.2017, Galerie EIGEN + ART

Auguststr. 26, D-10117 Berlin

Tel.: +49-30-2806605

Di – Sa 11 – 18 Uhr

www.eigen-art.com

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