Künstlerischer Spaziergang. Impressionisten im Kunstmuseum Pablo Picasso Münster

14.10.2017 – 21.1.2018 | Kunstmuseum Pablo Picasso Münster

Albert Marquet, Der Hafen von Fecamp, 1903. Collection Peindre en Normandie Caen. VG Bild-Kunst

 

von Nadja Naumann //

 

Die Küste der Normandie hat ihre besonderen Reize. Zerklüftete Felsen, tosende Meereswellen, steile Klippen und das sich stets rasch verändernde Wetter war für die Impressionisten höchst reizvoll und spannend. Das wunderbare Naturschauspiel auf die Leinwand zu übertragen war kein leichtes Unterfangen. Auguste Renoir und Claude Monet begaben sich mit ihren Staffeleien direkt an die Strände der Normandie, um in malerischen Orten wie Etretat, Pourville oder Belle-Isle das einmalige Licht und die grandiose Atmosphäre des französischen Nordens in den bis heute faszinierenden Gemälden jener von Seeluft getränkter Landschaft festzuhalten.

Mit der umfangreichen Sonderausstellung „Die Impressionisten in der Normandie“ würdigt das „Kunstmuseum Pablo Picasso Münster“ die Küsten Nordfrankreichs als Wiege des Impressionismus. Zu sehen sind die schönsten Werke unter anderem aus der „Collection Peindre en Normandie“ in Caen, dem „Musée des Beaux-Arts“ in Rouen und dem „Musée Marmottan Monet“ in Paris. Das Besondere an der Schau ist, dass die 83 Gemälde von 52 Künstlern bisher nicht in Deutschland zu sehen waren. So werden die Anfänge des Impressionismus anhand romantischer Seestücke von Eugène Isabey und Eugène Le Poittevin, maritime Landschaftsgemälde von Johann-Barthold Jongkind und Eugène Boudin und der wegweisenden Schule für Freiluftmalerei, nämlich der Schule von Barbizon, gezeigt. Ergänzt wird die Schau mit farbigen Gemälden der post-impressionistischen und fauvistischen Avantgarde des 20. Jahrhunderts.

 

Die Impressionisten in der Normandie
14.10.2017 – 21.1.2018 , Kunstmuseum Pablo Picasso Münster
Picassoplatz 1, D-48143 Münster
Tel.: +49-251-4144710
täglich 10 – 18 Uhr, Fr 10 – 20 Uhr
Eintritt: 10 €, erm. 8 €
www.kunstmuseum-picasso-muenster.de

 

Text aus der kunst:art 58

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