Über Dieter Begemann
Begemanns Blog: Sternschnuppen An dieser Stelle soll es um ästhetische Sternschnuppen gehen und, wie es die Schnuppen so machen, sollen sie hin und her zischen auf manchmal verblüffenden Kursen – kreuz und quer! Ich konnte (und musste zum Glück mich auch nie) entscheiden zwischen praktisch-bildkünstlerischen und theoretischen Interessen: Ich liebe Malerei und Bildhauerei, begeistere mich für Literatur, bin ein Liebhaber von Baukunst und Design –aber meine absolute Leidenschaft gehört der Gestaltung von Gärten und Autos. Und, eh ich’s vergesse: natürlich dem Film!!

Die Zukunft kann kommen!

10. Dezember 2020 0

Die Zukunft unseres Planeten wie unserer Gattung überhaupt scheint vielen Menschen derzeit arg dunkel verhangen: geopolitische Verwerfungen, Klimawandel, Artensterben und was da noch mehr am Horizont dräuen mag. Für (prä-)apokalyptische Gefühle ist aber eigentlich gar […]

Fragmente der Identität

2. Dezember 2020 0

„Um die Gegenwart zu untersuchen, muss man die Vergangenheit verstehen: jene Vergangenheit, die die eigene Gegenwart bestimmt.“ So charakterisiert Danh Vō seinen gedanklichen Ausgangspunkt. Um aber deutlich zu machen, dass sein Interesse alles andere als […]

Der lange Marsch von Wort zu Wort

1. Dezember 2020 0

Allüberall ist von Migration die Rede – auch in der Kunst. Zentrales Problem ist dabei immer die Frage nach der Identität, nach dem Verhältnis zwischen der bisherigen Identität, die mehr oder weniger aufgegeben werden muss, […]

Samensackln im Sudhaus

27. November 2020 0

In Coronazeiten soll es ja einen wahren Gartenboom gegeben haben, in der Zwangsfreizeit stürzten Massen vorstädtischer Reihenhausbewohner in die Baumärkte und kauften Sichtschutzelemente und Betonplatten, was die Lager hergaben. Carmen Müller aber ist vom durchschnittlichen […]

Das Gesicht der Macht

24. November 2020 0

Filme und druckvolle Videoarbeiten hier und feinteilige Zeichnungen da: Der Gegensatz könnte nicht größer sein und doch vereint das so disparate Werk von Harun Farocki und Florentina Pakosta das gemeinsame Interesse an der „Physiognomie der […]

Schrauben und Schokolade

22. November 2020 0

Kaum einer betrieb die Suche nach neuen Materialien für die Kunst so entschlossen wie Dieter Roth. Der 1930 in Hannover geborene Universalist – er bezeichnete sich einmal in gutgelaunter Selbstironie als „Allesnichtkönner“ – verabscheute den […]

Chefsache!

21. November 2020 0

In der Wahrnehmung des Bundeskanzlers Helmut Schmidt nahmen die Künste eine wichtige Position ein. Die Platzierung einer großen Arbeit von Henry Moore an prominenter Stelle vor dem (Bonner) Kanzleramt war programmatisch: „Two Large Forms“ standen […]

Selbstinszenierung

17. November 2020 0

In den 1960er Jahren begegneten viele Deutsche zum ersten Mal einem neuen Berufsstand, dem des Designers – und der hieß Colani. Luigi Colani hatte es geschafft, seinen Namen mit seiner Tätigkeit zu einer eingängigen Marke […]

Ein europäischer Mythos

15. November 2020 0

Im Simeonstift Trier geht heuer das Römische Reich unter: Aber, dass wir uns recht verstehen, es dreht sich hier nicht um Geschichtsschreibung, höchstens indirekt. Es geht stattdessen um den folgenreichen Mythos vom Untergang, der für […]

Was heißt hier Wirklichkeit?

14. November 2020 0

Als in den 1960er Jahren die ersten Beispiele einer hyperrealistischen Kunst in den Ausstellungen auftraten, polarisierten sie. Zeitgleich zu den Fotorealisten in der Malerei erreichten Bildhauer wie John de Andrea und Duane Hanson in ihren […]

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