Seite 3Lovis Corinth in Berlin
Die Berlinische Galerie verfolgt Lovis Corinths Aufstieg zur Kraft der Berliner Moderne. Dieter Begemann beschreibt seine expressive Malerei und ihre Wirkung bis heute.
Ausgabe 111 • Sep/Okt 2026
Liebe Leserinnen und Leser!
Selbst der Sommer mit Rekordtemperaturen hat die größten Klimaleugner nicht überzeugt. Nun geht der Sommer langsam zu Ende und ein trister Herbst kündigt sich schon an. Damit verschiebt sich der Kunst-Blickwinkel wieder ein wenig vom Außenraum (Skulpturenparks) in den Innenraum (Museen).
Düsseldorf wartet in den kommenden Monaten mit einer Fülle außerordentlicher Ausstellungen auf, so dass sich ein Besuch der Landeshauptstadt von NRW besonders lohnt! Der Kunstpalast zeigt den 2007 verstorbenen Jörg Immendorff, in der Kunsthalle darf man den unverwechselbaren Gregor Schneider sehen und das K20 Kunstsammlung NRW stellt Franz Marc aus. Sicher, in Berlin kann man Lovis Corinth und in Wien Pablo Picasso und Francis Bacon sehen, aber an Düsseldorf kommt man schwerlich vorbei.
Was auch immer das Wetter und das Klima mit uns noch vorhaben, vielleicht wird es ja noch ein paar schöne Tage zum Sommerausklang geben, an denen man dann auch nochmal Skulpturen im Außenbereich betrachten kann. Und Kunst im Innenraum finden Sie hier im Heft natürlich auch. Wir wünschen Ihnen jedenfalls schöne Tage, großartige Kunst und viel Vergnügen mit der kunst:art!
Karin Gerwens und Mathias Fritzsche
Chefredaktion
Seite 3Die Berlinische Galerie verfolgt Lovis Corinths Aufstieg zur Kraft der Berliner Moderne. Dieter Begemann beschreibt seine expressive Malerei und ihre Wirkung bis heute.
Seite 5Die Albertina stellt Picasso und Bacon als radikale Chronisten menschlicher Existenz gegenüber. Dr. Renée Gadsden vergleicht ihre verschiedenen Bilder von Körper, Angst und Tod.
Seite 21Das HEK zeigt Studio Lemerciers Lichtkunst zwischen Natur, Technologie und Illusion. Stefan Simon erläutert, wie sie Wahrnehmung erzeugt und zugleich hinterfragt.
Seite 25Angela Glajcar verwandelt Papier in Skulpturen zwischen Fragilität und Stärke. Irini Karamitrou zeigt, wie Licht, Schatten und Risse Übergänge erfahrbar machen.



Kein Museum in der Nähe? Abonnieren Sie kunst:art und erhalten Sie bis zu 5 Exemplare direkt in Ihren Briefkasten.
Kostenlos in über 2.000 Kulturinstitutionen















