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Wo Zäune über Durst entscheiden: „Geographies of Drought“

venue – 5.7.2026 | ZEPHYR – Reiss-Engelhorn-Museen

Geographies of Drought – Margaret Courtney-Clarke, Farbfotografie: karge Wüstenlandschaft mit verfallener Holzkonstruktion und einzelnem Baum
Margaret Courtney-Clarke, Der Regen wird kommen, 2018

Ständige Dürre

Wenn in hiesigen Regionen von Trockenheit und Dürre gesprochen wird, dann ist das für Mensch, Tier und Pflanzen schlimm, aber bei Weitem nicht damit vergleichbar, was eine Dürre zum Beispiel in Namibia bedeutet. Die renommierte Fotografin Margaret Courtney-Clarke (* 1949) kommt aus Namibia und kennt die Dürre und die damit einhergehenden Probleme, die auch soziale und politische Folgen haben. In einer Langzeitstudie porträtiert sie Land und Menschen. Namibia ist eine der trockensten Regionen der Welt und der Klimawandel macht die Situation zusehends schlimmer. Neben der Dürre ist eines der Probleme, dass endlose Zäune das Land unterteilen und deshalb viele sozial schlechter gestellte Menschen nicht an Wasserstellen kommen, wohingegen andere eine sichere Wasserversorgung für Landwirtschaft und Tierzucht haben. Besonders häufig sind es Angehörige der San, einer der ältesten Volksgruppen des Landes, die durch Enteignung in Armut leben.

Courtney-Clarke versucht mit ihren Bildern einerseits auf die Lage in ihrem Heimatland aufmerksam zu machen. Andererseits schafft sie aber auch ein Bewusstsein dafür, wie anpassungsfähig die Betroffenen, allen Widerständen zum Trotz, sind und dabei ihre Würde bewahren. Gerade die in Armut lebenden Frauen sind kreativ, einfallsreich und stets darum bemüht, sich der Lage zu stellen.

Die Fotoausstellung „Geographies of Drought“ zeigt etwa 120 Aufnahmen von Margaret Courtney-Clarke und wird anschließend in der namibischen Hauptstadt Windhoek gezeigt.

Margaret Courtney-Clarke. Geographies of Drought
bis zum 5.7.2026
ZEPHYR
Reiss-Engelhorn-Museen
rem-Stiftungsmuseen C4,12
D-68159 Mannheim
Tel.: +49-621-2933771
Di–So 10–17 Uhr
www.rem-mannheim.de

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