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Bernard Frize in Wien

2.9. – 18.10.2025 | Galerie nächst St. Stephan

Bernard Frize, Ande, 2025

Herzensangelegenheit

Bernard Frize beschäftigt sich permanent damit, was es bedeutet, ein Gemälde zu schaffen. Seine Werkserien entstehen entlang von Protokollen, die helfen, seine Malweise von persönlichem Ausdruck zu befreien und die eigene kreative Rolle im Kunstmachen in den Hintergrund zu rücken. Für Frize sind Farbe, Pinsel und Leinwand keine Materialien, die es zu beherrschen gilt, sondern Mitwirkende, mit denen er eine Arbeitsbeziehung eingeht.

Tropfen, Pfützen, Wirbel und Kleckse finden sich in Frizes großen, farbenfrohen Abstraktionen und zeugen von seiner freudvollen Beziehung zur Malerei. Im Mittelpunkt seiner Arbeit steht stets der Prozess, der auf intensiver Reflexion basiert, aber gleichzeitig offen für Zufälle bleibt. Der Künstler lädt die Betrachtenden ein, sich mit den Implikationen von Prozess und Material (was ist Malerei?) sowie Form und Inhalt (was ist ein Gemälde?) auseinanderzusetzen. Zufall und Variation, aber auch strenge Regeln spielen eine wichtige Rolle im Entstehungsprozess seiner Werke. Bernard Frize hatte bereits 1999 unter der Schirmherrschaft von Direktor Lorand Hegyi eine vielbeachtete Einzelschau im „20er Haus“, einem Standort des damaligen Museums moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien. Heute ist dieser als das „21er Haus“ Teil des Belvedere in Wien, dessen Chefkuratorin Luisa Ziaja die Ausstellung in der Galerie nächst St. Stephan kuratiert hat. Hier präsentiert sie einen aktuellen Überblick über das vielseitige und facettenreiche Werk von Bernard Frize. Absolut empfehlenswert!

Bernard Frize. A Labor of Love
2.9. – 18.10.2025
Galerie nächst St. Stephan
Grünangergasse 1
A-1010 Wien
Tel.: +43-1-5121266
Di – Fr 11 – 18 Uhr, Sa 11 – 16 Uhr
Eintritt frei
www.schwarzwaelder.at

Text: Dr. Renée Gadsden
Bild: Galerie nächst St. Stephan
Erstveröffentlichung in kunst:art 105

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