Die Akademie der Künste zeichnet die US-amerikanische Vokalkünstlerin Meredith Monk mit dem Großen Kunstpreis Berlin aus. Die mit 15.000 Euro dotierte Ehrung wird am 18. März verliehen.
Die Jury würdigt mit der Entscheidung ein sechzigjähriges Lebenswerk, das sich durch die Verschmelzung von Musik, Performance, Tanz und Film auszeichnet. Monk habe als Komponistin, Regisseurin und Choreografin schon früh neue Perspektiven für Komposition und Notation eröffnet, die Generationen prägten, heißt es in der Begründung.
Die 1942 in New York geborene Künstlerin gilt als Pionierin der sogenannten Extended Vocal Technique, bei der die menschliche Stimme jenseits konventioneller Gesangstechniken zum Einsatz kommt. Zu ihren früheren Auszeichnungen zählen das MacArthur Fellowship, die National Medal of Arts sowie der Goldene Löwe der Biennale Musica Venedig, den sie erst im Oktober 2025 erhielt.
Der Kunstpreis Berlin wird seit 1948 vergeben und wechselt jährlich zwischen den sechs Sektionen der Akademie. In diesem Jahr ist die Sektion Musik an der Reihe. Im Rahmen des Festivals MaerzMusik ist am 21. März zudem ein Konzert mit Monk und ihrem Ensemble geplant.
