Gut eine Woche nach dem Hackerangriff ist die Website der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden wieder erreichbar. Der Online-Shop bleibt jedoch offline, Besucher müssen weiterhin bar bezahlen.
Seit dem 26. Januar steht das Webportal des Museumsverbunds wieder zur Verfügung, wie die SKD am Mittwoch mitteilten. Die Wiederherstellung erfolgte fünf Tage nach dem gezielten Cyberangriff vom 21. Januar, der weite Teile der digitalen Infrastruktur lahmgelegt hatte. Alle 15 Museen blieben während des gesamten Zeitraums geöffnet, bereits gebuchte Tickets behalten ihre Gültigkeit.
Einschränkungen bestehen allerdings fort: Der Online-Shop ist nicht verfügbar, Online-Tickets können nicht erworben werden, und an den Museumskassen ist ausschließlich Barzahlung möglich. An der vollständigen Wiederherstellung werde mit Hochdruck gearbeitet, so die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden.
Die Ermittlungen führt das Landeskriminalamt Sachsen unter Sachleitung der Zentralstelle Cybercrime bei der Generalstaatsanwaltschaft Dresden. Zur Art des Angriffs und möglichen Tätern machten die Behörden keine Angaben. Die geplante Ausstellung zu Paula Modersohn-Becker und Edvard Munch im Albertinum soll wie vorgesehen am 8. Februar eröffnen.

