Fabergé Winter-Ei erzielt Weltrekord bei Christie’s

Das kaiserliche Winter-Ei von Fabergé wurde bei Christie’s London für 26 Millionen Euro versteigert. Es ist der höchste Auktionspreis, der je für ein Werk des russischen Juweliers erzielt wurde.

Der Zuschlag fiel am Dienstagabend nach einem dreiminütigen Bietergefecht bei einem Hammerpreis von 19,5 Millionen Pfund, was mit Aufgeld einen Endpreis von 22,9 Millionen Pfund ergab. Der bisherige Auktionsrekord des Rothschild-Eis aus dem Jahr 2007 wurde damit um mehr als das Doppelte übertroffen. Der Käufer blieb anonym.

Zar Nikolaus II. hatte das 1913 gefertigte Ei als Ostergeschenk für seine Mutter, die Zarinwitwe Maria Feodorowna, in Auftrag gegeben. Das 14 Zentimeter hohe Werk aus Bergkristall ist mit Schneeflocken-Motiven aus Platin und mehr als 4.500 rosengeschliffenen Diamanten besetzt. Es war die erste Versteigerung eines kaiserlichen Fabergé-Eis seit 23 Jahren, zumal von den 50 bekannten Exemplaren nur noch sieben in Privatbesitz sind.

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