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Liebe Leserinnen und Leser!

Wir hoffen, dass Sie gut in das neue Jahr hineingekommen sind. In einem persönlichen Kommentar einer seriösen großen deutschen Tageszeitung konnte man lesen, dass man nicht verzweifeln soll an dem Gedanken, dass man nicht die Welt retten kann, sondern dass man lieber versuchen solle, im kleinen Rahmen für Verständigung zu sorgen. Man könne ja damit anfangen, dass man seinen Nachbarn zum Kaffee einlädt.

Nun, wir haben eine andere Idee: Sie begeistern sich für Kunst und Kultur? Stecken Sie andere Menschen an und entfachen Sie einen Funken Ihrer Begeisterung in ihnen. Wer Spaß an Kunst und Kultur hat, bei dem besteht zumindest die Hoffnung, dass er sich weniger mit Hass und Zwietracht beschäftigt. Es befriedigt, sich mit schönen Dingen zu beschäftigen. Und es regt den Geist an, der leider viel zu oft viel zu wenig benutzt wird.

Lassen Sie uns also versuchen, das Jahr 2026 zu einem Jahr der Kunst, der Kultur und der Verständigung zu machen. Und wer partout keine Lust auf Kunst und Kultur hat, der soll sich mit anderen schönen Dingen beschäftigen. Wenn sich 2027 mehr Menschen mit schönen Dingen beschäftigen, als es heute der Fall ist, dann besteht Hoffnung. In diesem Sinne: Prosit Neujahr!

Herzlichst Ihre
Karin Gerwens und Mathias Fritzsche
Chefredaktion

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