
Einzelausstellung
Der niederländische Maler Robert Zandvliet (* 1970) studierte von 1987 bis 1992 an der Kunstakademie Constantijn Huygens in Kampen und schloss sein Masterstudium 1994 an der Kunstakademie De Ateliers in Amsterdam ab. 1994 gewann er den Prix de Rome für Malerei.
Das Museum Franz Gertsch widmet dem im niederländischen Haarlem lebenden und arbeitenden Künstler eine umfangreiche Einzelausstellung. Zandvliet gehört zu den bedeutendsten Künstlern seines Landes und die Schau bringt wichtige Werkgruppen, die in den letzten 15 Jahren entstanden sind, in einen Dialog. Robert Zandvliet balanciert in seinem künstlerischen Schaffen auf dem sehr schmalen Grat zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit. Das gelingt ihm höchst beeindruckend. Nachhaltigkeit bekommt hier eine ganz andere Bedeutung, denn die Bilder bleiben einem im Gedächtnis hängen. Die internationale Begeisterung für seine Arbeiten ist nachvollziehbar, man kann eigentlich nicht genug von Zandervliets Bildern bekommen. Sie machen süchtig. Süchtig nach Kunst, die Tiefgang hat. Das mag daran liegen, dass Zandvliets Ausgangspunkt immer ein konkretes Motiv ist und die Bilder stets äußerst durchdacht aufgebaut sind. Zum ersten Mal wird die Serie „Seven Stones“ (2014) außerhalb der Niederlande gezeigt. In der Werkgruppe luchst der Maler den Steinen ihr geheimnisvolles Innenleben, das sie hier ganz offensichtlich haben, mit Hilfe der Malerei ab. Über 30 Bilder des Künstlers werden gezeigt, darunter die neueste Werkgruppe „Paradaidha“.
Robert Zandvliet. The Painting is a Door
bis zum 30.8.2026
Museum Franz Gertsch
Platanenstr. 3
CH-3401 Burgdorf
Tel.: +41-34-4214020
Di – So 10 – 17 Uhr
Eintritt: 18 CHF, erm. 14 CHF
www.museum-franzgertsch.ch