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Jakob Lena Knebl und Ashley Hans Scheirl erhalten Oskar-Kokoschka-Preis 2026

Das Wiener Künstlerduo wird mit Österreichs wichtigster Auszeichnung für bildende Kunst geehrt. Die Verleihung findet am 26. Februar an der Universität für angewandte Kunst statt.

Die Jury würdigte Knebl und Scheirl für ihre medial vielschichtige Praxis, die Konzeptkunst, Malerei und Installation verbinde und dabei queer-feministische Körperdiskurse thematisiere, wobei die Auseinandersetzung mit Geschlechtsidentität direkte Bezüge zum Werk des Namensgebers aufweise. Der mit 20.000 Euro dotierte Preis wird alle zwei Jahre vergeben und zählt zu den renommiertesten Kunstauszeichnungen im deutschsprachigen Raum.

Knebl, geboren 1970 in Baden bei Wien, lehrt seit 2021 als Professorin für Transmediale Kunst an der Angewandten, während Scheirl, geboren 1956 in Salzburg, bis 2022 eine Professur für Kontextuelle Malerei an der Akademie der bildenden Künste innehatte. International bekannt wurde das Paar durch die Bespielung des Österreichischen Pavillons bei der Biennale Venedig 2022, wo sie mit der Installation „Invitation of the Soft Machine and Her Angry Body Parts“ Malerei, Skulptur und Mode zu immersiven Erfahrungsräumen verschränkten.

Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner wird die Auszeichnung überreichen. Zu den früheren Preisträgern zählen Miriam Cahn, Monica Bonvicini und Maria Lassnig.

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