Verfilmung von Sebastian Fitzeks Bestseller „Das Joshua-Profil“ bei RTL an Karfreitag

bis zum 6.4.2018 | RTL, online: TV Now

Max (Torben Liebrecht, r.) muss seinen Bruder Cosmo (Max Hopp) von seinem Plan überzeugen. Das Joshua-Profil, Copyright: RTL.

 

Der Autor Sebastian Fitzek schreibt einen Bestseller nach dem anderen. Seine Fans lieben seine höchst spannenden Bücher, davon konnte ich mich im vergangenen Jahr auf der Leipziger Buchmesse selbst überzeugen, als er seinen Thriller „Acht Nacht“ vorstellte und die Besucher förmlich an seinen Lippen hingen. Der Privatsender RTL bietet den Zuschauern an Karfreitag, 30.3.2018 ab 20.15 Uhr ein echtes Highlight mit der Verfilmung des Fitzek Thrillers „Das Joshua-Profil“ in der Regie von Oscarpreisträger Jochen Alexander Freydank. Der Film beruht auf der Romanvorlage von Sebastian Fitzek. Das Drehbuch schrieb Jan Braren.

Max Rohde (Torben Liebrecht) will mit seiner Pflegetochter Jola (Lina Hesker) fliehen. Das Joshua-Profil, Copyright: RTL.

Max Rohde (Torben Liebrecht) ist ein Autor, um dessen Bücher der Erfolg konsequent einen großen Bogen macht. Vor fast leeren Stühlen liest er in einer Buchhandlung aus seinem Buch „Die Blutschuld“, das biografische Züge trägt. Zumindest ist daheim alles okay, denn Max liebt seine Pflegetochter Jola (Lina Hüseker) und seine Frau Kim (Franziska Weisz). Selbst das schwarze Schaf in der Familie, sein Bruder Cosmo (Max Hopp), wird akzeptiert. Doch eines Tages gerät die heile Welt des Max Rohde in eine krasse Schieflage. Alles beginnt mit einem Klick in einer Zentrale, in der man sich damit beschäftigt, Verbrechen konsequent zu verhindern. Max Rohde ist dort als ein potentieller Verbrecher gelistet – nur weiß er nichts davon. Das Überwachungsprogramm eines Unternehmens soll sich bewähren, koste es, was wolle und dafür geht man notfalls auch über Leichen oder hilft nach. Hauptsache es klingelt in der Kasse.

Es ist sicher nichts neues, dass unsere Gesellschaft immer gläsener wird und wir ohne Internet nicht mehr auskommen. Diskussionen um die langfristige Speicherung von Daten kommen immer wieder auf und verebben wieder. Datenschutz wird offiziell groß geschrieben und so kratzt „Das Joshua-Profil“ kräftig an der Oberfläche und entwirft ein Horrorszenario. Mit Hilfe der kompletten Überwachung ist selbst die Alarmanlage von Rohdes Wohnung ein Witz, die einfach entsperrt wird. Denn der Schriftsteller beschließt, nach einem zweiten anonymen Anruf, sich doch mit dem Anrufer zu treffen. Seine Tochter trifft er bei seiner Rückkehr leblos an. Der Albtraum von Max Rohde nimmt seinen realen verheerenden Lauf.

Toffi (Armin Rohde, l.) und der Inhaber der Buchhandlung (Sebastian Fitzek, M.) legen Max (Torben Liebrecht) ans Herz, im nächsten Buch eine romantische Geschichte zu umschreiben. Das Joshua-Profil, Copyright: RTL.

RTL bietet den Zuschauern zu Karfreitag eine TV-Premiere mit einem zeitgemäßen Thema. Was äußerst charmant ist: Sebastian Fitzek hat einen Cameoauftritt als Buchhändler. Großartig spielt Armin Rohde den Anwalt Toffi, der Max zwar hilft, aber als Charakter undurchsichtig bleibt. Übrigens gibt es den Roman „Die Blutschuld“ von Max Rohde tatsächlich – natürlich unter Pseudonym von Sebastian Fitzek geschrieben, der daraus die Geschichte zu „Das Joshua-Profil“ entwickelte. Jochen Alexander Freydank gelingt mit der Verfilmung dieses komplexen und vielschichtigen Stoffes ein kleines Kunststück. Gekonnt hält er die Waage zwischen der sehr mächtigen geheimen Überwachungsfirma und dem Mikrokosmos des Max Rohde. Ort des Geschehens ist Berlin und Freydank bezieht seine Heimatstadt mit ein und diese Verortung tut dem Thriller ausgesprochen gut. Die Inszenierung ist höchst elegant und stilsicher. Die Grenzen zwischen gut und böse sind klar gezogen. Was mich wie immer begeistert ist die Musik von Ingo Ludwig Frenzel. Sie passt hervorragend zum Film. Wer „Das Joshua-Profil“ an Karfreitag verpassen sollte, kann ihn sich sieben Tage lang nach der Erstausstrahlung kostenfrei bei TV Now im Internet anschauen.

 

 

 

Text: Nadja Naumann, Fotos: RTL

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