Ein neuer Verein soll den Skulpturenweg der Kulturhauptstadt Chemnitz 2025 langfristig sichern. „Friends of the Purple Path“ vereint Kulturschaffende, Künstler und Touristiker unter prominenter Führung.
Der Dresdner Architekt Jens Zander steht dem Ende Januar gegründeten Förderverein als Vorsitzender vor. Zander, der bereits an der architektonischen Umsetzung der James-Turrell-Installation in Oelsnitz mitwirkte, will den über 60 Kunstwerke umfassenden Pfad pflegen und für die Region weiterentwickeln. Zum Gründerkreis gehören Florence Thurmes, Generaldirektorin der Kunstsammlungen Chemnitz, der Präsident des Sächsischen Kultursenats Albrecht Koch sowie der Tourismusverband Erzgebirge.
Der von Alexander Ochs kuratierte Purple Path verbindet Chemnitz mit 38 Kommunen in drei Landkreisen. Werke international renommierter Künstler wie Tony Cragg, Sean Scully und Rebecca Horn sind entlang der rund 400 Kilometer langen Route zu sehen. Die Kulturhauptstadt GmbH investierte 5,5 Millionen Euro in den Ankauf der Skulpturen, die dauerhaft installiert bleiben sollen.
Der Verein orientiert sich am Modell klassischer Museumsfördervereine und will durch Mittelbeschaffung, Bildungsprogramme und geführte Touren die Vermittlung zwischen Kunst und Publikum stärken.