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Hermann Parzinger wird neuer Kurator des Hauptstadtkulturfonds

Hermann Parzinger übernimmt die Leitung des Hauptstadtkulturfonds. Der langjährige Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz folgt auf Leonie Baumann.

Kulturstaatsminister Wolfram Weimer und die Berliner Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson gaben die Berufung am Montag gemeinsam bekannt. Der Gemeinsame Ausschuss von Bund und Land Berlin hatte den 66-Jährigen zuvor einstimmig für das Amt ausgewählt, das er voraussichtlich zum 1. April 2026 antritt.

Der Hauptstadtkulturfonds ist mit einem Jahresbudget von 15 Millionen Euro aus Bundesmitteln eines der zentralen Förderinstrumente für zeitgenössische Kunst in Berlin. Pro Jahr werden rund 150 Projekte aus allen Sparten gefördert, von Bildender Kunst über Darstellende Künste bis hin zu Film und Literatur. Der Kurator führt den Vorsitz der Jury und gibt Förderempfehlungen an den Gemeinsamen Ausschuss.

Parzinger hatte die Stiftung Preußischer Kulturbesitz von 2008 bis 2025 geleitet und war dort unter anderem als Gründungsintendant des Humboldt Forums und als Verhandlungsführer bei der Rückgabe der Benin-Bronzen an Nigeria in Erscheinung getreten. In seiner ersten Stellungnahme verwies er auf die angespannte Haushaltslage in Berlin und betonte die Bedeutung des Fonds für experimentelle und gesellschaftlich relevante Projekte.

Seine Vorgängerin Leonie Baumann, zuvor Rektorin der Kunsthochschule Weißensee, hatte das Amt seit April 2022 inne. Ihre maximale Amtszeit von vier Jahren endet am 31. März 2026.

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